Steinhauerei

Maya Tempel
Die Geschichte der Steinmetze ist so alt wie die Geschichte der Menschheit. Alles begann schon mit den hoch entwickelten Kulturen, die bereits damals große Künstler, Gelehrte und Architekten hatten, große Städte entwickelten, Festungen mit raffinierten Techniken und Tempel, die reich dekoriert und geschmückt wurden, mit Bildhauerkunst sowie Malereien.

Eine dieser großen Kulturen waren die Inkas. Sie sind bekannt für ihre religiösen Darstellungen und großen Paläste aus Stein. Diese großen Steinblöcke wogen Tonnen und wurden aufs Genaueste mit einfachem Handwerk geformt, dass nicht einmal eine Messerspitze in die Zwischenräume passte. Auch die Azteken entwickelten diese Technik, um ihre Steinpaläste und Pyramiden zu erbauen. In Mexiko Stadt wurde 1791 ein 6 Tonnen schwerer Steinkalender entdeckt, der eines der größten Zeugnisse dieser in Stein gehauenen Präzision ist. Auch die Maya-Kultur entwickelte die selben Techniken, wie man sie heute noch in den vielen großartig dekorierten Pyramiden sehen kann.

Acropol San Andres
Sogar die 'alten' Ägypter hatten diese Technik bestens zu ihren Nutzen entwickelt. Die Pyramiden sind dabei beste Zeugnisse, sie haben eine solche Präzision in Auslegung und Ausführung, dass man sie heute fast nicht mehr nachvollziehen kann. Doch bei ihnen hatte es einen doppelten Sinn: ihre religiösen Glaubensrichtungen rechneten die Kunst hoch an.

Seit diesen Zeiten hat sich die Steinmezterei gewaltig verändert und hat vielleicht heute nicht mehr die selbe Bedeutung wie einst. Doch unsere heutige Entwicklung basiert auf diesen großen Künstlern, die aus Stein große Werke schufen.